Ivan Hajek Pop Akkordeon

Biografie

Die Welt geht unter und Ivan spielt weiter. Er spielt weiter auf seine undefinierbare Art, undefinierbare Musik. Dissonanzen, Improvisationen, bekannte Melodien in einem völlig neuen Zusammenhang, eine Überraschung nach der anderen, dann wieder volkstümliche Elemente, machtvoll ergreifendes Spiel, Pop, Melancholie, malerische und klassische Melodien. Vielleicht ein Ausdruck der Harmonie unvereinbarer Dinge, vielleicht eine musikalische Erzählung, eine literarische Collage, die Musik erzählt.

In Prag geboren, begann Ivan Hajek schon mit 5 Jahren die Kunst des Akkordeons zu erlernen. Auf seinen zahlreichen Konzerten in ganz Europa und in Fernsehsendungen begeistert er seine Zuhörerschaft immer wieder durch den leidenschaftlichen Umgang mit seinem Instrument. In den Medien wurde Ivan Hajek als der Paganini des Akkordeons bezeichnet.
Dem Kulturmagazin "Aspekte" war die artistisch servierte Mischung immerhin einen Zehn-Minuten-Beitrag wert. Auch in der Thomas Gottschalk Nachtshow war er bereits als Gast zu sehen und zu hören. Im Sommer 1991 komponierte Hajek die Musik zu dem ZDF-Fernsehfilm "Moskau Petuschki", nach dem Roman des russischen Schriftstellers Jerofejev.

Am 20.01.1992 spielte er bei der Premiere von "West West", einer Tanztheaterproduktion von Liz King, am Heidelberger Stadttheater seine Kompositionen. Im Februar 1992 komponierte er die Musik für "Die Möwe", einer Inszenierung am Thalia Theater Hamburg von Guy Joosten.

Ich habe fast 2 Jahre nicht improvisiert und nicht komponiert, damit meine Fantasie nicht weggespült wird, weil wenn ich ein Lied spiele was neu ist, dann spiele ich das Lied von vorne bis hinten, wie es mir einfällt und in dem Moment, wo ich das Lied komponiere und gleichzeitig spiele, konzentriere ich mich voll auf die Melodie, weil ich mich aber nur auf die Töne konzentriere, kann ich mir die Melodie nicht merken und vergesse sie gleich. Also wenn so ein Lied einmal kommt - geht es wieder - gleich - und wenn ich es gleich nicht im Studio aufnehme ist das Lied für immer weg. Es können Bruchteile des Liedes im Kopf bleiben und, weil Musik Mathematik ist, kann ich das Lied mathematisch komponieren, aber das ist nur noch eine Kopie.